Hannah Kern ist Durbachs neue Weinprinzessin

 

Geheimnis gelüftet: Durbachs 34. Weinprinzessin heißt Hannah Kern. Die Tochter einer Winzerfamilie im Nebenerwerb wurde gestern bei der Eröffnungsfeier des Durbacher Weinfests gekrönt. Die 23-Jährige hat bereits ihren Bachelor in Wirtschafts- und Steuerwesen absolviert und arbeitet beim Finanzamt Baden-Baden. 

 

Kurz nach 19.30 Uhr war Durbachs angehende Weinprinzessin Hannah Kern gestern Abend zum ersten Mal zusammen mit ihren Eltern Petra und Manfred Kern in der Ehrenkutsche beim weinhistorischen Umzug zu sehen. Kurz danach wurde die 23-jährige Durbacherin von ihrer Vorgängerin Sina Erdrich bei der Eröffnung des 58. Durbacher Weinfests zur neuen Durbacher Weinprinzessin gekrönt.

 

Damit repräsentiert Hannah Kern als 34. Durbacher Weinprinzessin den Goldenen Weinort mit seinen 13 Weinbaubetrieben für die kommenden zwölf Monate auf nationaler und internationaler Ebene. Mit durchschnittlich 60 Terminen übers Jahr verteilt, hat übrigens die Durbacher Weinhoheit mehr zu tun als viele andere Weinhoheiten in Baden. 

 

Wein seit der Kindheit

»Ich freue mich riesig auf mein Prinzessinnenjahr und auf die vielen Begegnungen und Erfahrungen, die mich im Amt erwarten«, erklärt Hannah Kern, die erst ihr Bachelor-Studium Wirtschafts- und Steuerwesen in Ludwigsburg abschließen wollte, um dann ihr Wunsch-Ehrenamt anzutreten. »Ich habe den Weinprinzessinnen-Mentor Bernhard Danner gefragt, ob ich das mit 23 Jahren noch machen kann, und er hat mit ›selbstverständlich‹ geantwortet«, so die Tochter einer Winzerfamilie im Nebenerwerb.

 
Neben ihren Eltern freuen sich auch drei Geschwister, darunter zwei Brüder, auf ihre Amtszeit. Seit Generationen sind die Kerns mit dem Durbacher Wein verbandelt. Der Großvater arbeitete noch im Vollerwerb im Weinbau. Seit ihrer Kindheit kennt Hannah Kern daher den Weinbau, und half und hilft auch weiterhin regelmäßig bei Bewirtschaftung und Ernte in den familien-eigenen Rebanlagen. 

 

Außerdem liebt Hannah den Umgang mit Zahlen. Das hat sie auch zu ihrem Beruf gemacht. Nach ihrem Abitur absolvierte sie Praktika in Steuerbüros, aber auch eines beim Finanzamt Offenburg. »Und da das Finanzamt auch ein duales Studium angeboten hat, bin ich da geblieben«, erzählt sie. 

 

Im Oktober 2018 hat Hannah ihr Bachelor-Studium in Ludwigsburg abgeschlossen und arbeitet seither im Finanzamt Baden-Baden in der Zweigstelle Bühl. Es wurmt sie ein bisschen, dass ihr Elternhaus in der Clevnerstaße 7 im Wohngebiet »Alm« steht und nicht die Nummer sechs hat. Denn nach Sina Erdrich, Durbachs Weinprinzessin der Jahre 2018/2019, sei sie sechste Durbacher Weinprinzessin, die aus der Clevnerstraße kommt. 

 

Aus einer Straße

Bereits beim Maibaumstellen für Sina Erdrich wurde das Straßenschild mit »Prinzessinnenstraße« überklebt. »Dass dies so bleibt, könnte meine Vorgängerin als angehende Gemeinderätin als ihren ersten Antrag formulieren«, scherzt Kern. Und da sie bis vor wenigen Monaten in der jetzigen Clevnerstraße gewohnt hat, passt dazu auch ihr Lieblingswein, ein als Spätlese ausgebauter Clevner-Traminer aus dem Durbachtal.

 
Was eine Durbacher Weinprinzessin alles wissen und tun muss, hat sie bereits in den vergangenen Wochen kennengelernt. Mehrere Male war sie mit dem Prinzessinnen-Mentor Bernhard Danner unterwegs, besuchte die Offenburger Weinmesse und half auch bei der Mitgliederverkostung der Durbacher WG mit. 


Hannah Kern wohnt mit ihrem Freund im Durbacher Obertal und ist seit über zehn Jahren aktive Hornistin in der Trachtenkapelle Durbach. Sportlich ist Hannah vor allem im Winter unterwegs und liebt das Longboard-fahren. 

 

Ihre ersten Termine als Durbacher Weinprinzessin hat sie schon in ihrem Kalender stehen. Natürlich freut sich Hannah auch auf das Durbacher Weinfest, das bis Montag auf dem Festplatz gefeiert wird. Heute öffnen die Wein- und Verpflegungsstände bereits um 18 Uhr. Ab 19 Uhr sorgen »Tom & Andy« auf der Weinfestbühne für Stimmung.

 

Der morgige Sonntag startet um 10.30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Festgelände, und ab 11.30 Uhr sorgt das Orchester des Musikvereins Ebersweier für Stimmung. Der Familiennachmittag startet mit Segway-Touren, Ponyreiten und vielen Angeboten um 13 Uhr. Gegen 17 Uhr werden die Bilder des Weinfest-Malwettbewerbs prämiert, danach sorgen Gustl und Susanne für Stimmung. Nach dem Kindernachmittag und dem Feierabendhock am Montag, 3. Juni, startet um 18 Uhr das große Weinfestfinale mit DJ Crazy Pee.  

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