Weinprinzessin Hanna Danner über ihr ereignisreiches Jahr

 

Hanna Danner übergibt am Freitagabend zum Start des 57. Durbacher Weinfests die Prinzessinnenkrone an ihre Nachfolgerin. Die 22-jährige Winzertochter hat während ihrer Amtszeit mehr als 50 Termine für die Durbacher Winzer absolviert und dabei viel positive Erfahrungen sammeln können. 
 

Die letzten Stunden ihrer Amtszeit sind angebrochen, am Freitagabend übergibt zum Start des 57. Durbacher Weinfests Hanna Danner ihre Weinprinzessinnen-Krone an ihre Nachfolgerin. »Es war richtig schön und ich habe es keinesfalls bereut«, sagt die 22-jährige Winzertochter im Rückblick auf ihre zwölfmonatige Amtszeit. »Ich habe viele wunderschöne Momente erleben dürfen, viel über unseren Wein gelernt und Menschen den Durbacher Wein näherbringen dürfen«, erzählt die Studentin. 

Mehr als 50 Termine hat sie für die 13 örtlichen Weinbaubetriebe in den vergangenen Monaten absolviert und mit ihrem Prinzessinnen-Dienstfahrzeug rund 12 000 Kilometer zurückgelegt. Am vergangenen Wochenende war sie noch im Auftrag der Durbacher Winzergenossenschaft bei den Baden-Classics in Dresden. »Da bin ich aber mit dem Zug gefahren«, berichtet sie. Auch bei der DLG-Bundesweinprämierung in Stuttgart, bei der Vierschanzentournee in Neustadt sowie im FIS Weltcup Nordische Kombination in Schonach repräsentierte Danner ihren Wein- und Heimatort mit viel Herzblut. 
 

Schon als Kind war Hanna bei der Weinfesteröffnung und dem vorhergehenden weinhistorischen Umzug dabei, ist mit ihrer Mutter neben der Kutsche mit den Weinhoheiten mitgelaufen und hat Brot und Gebäckstückchen verteilt. Seit September 2016 studiert Hanna an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl Public Management. In den Offenburger Klosterschulen hat sie ihre mittlere Reife absolviert, um gleich danach beim Landratsamt eine Ausbildung als Verwaltungsangestellte zu beginnen.
 

Kurz danach erwarb sie ihre Fachhochschulreife. Noch wohnt sie zu Hause bei ihren Eltern Claudia und Johannes Danner im Winzer- und Obsthof im Unterweiler. Seit Generationen sind die Danners als Vollerwerbswinzer und Obstbauern eng mit der Durbacher Winzergenossenschaft verbunden. Opa Bernhard Danner führte über Jahre hinweg als Vorstandsvorsitzender die Geschicke der Genossenschaft und Hannas Onkel Stephan Danner engagiert sich als geschäftsführender Vorstand für die Genossenschaft des goldenen Weindorfs.  

Ihrer sportlichen Leidenschaft, das Tischtennis-Spielen beim TTC Ebersweier, will Hanna Danner nun nach ihrer Amtszeit wieder verstärkt nachgehen. Seit 2003 spielt sie im Verein und agiert seit März 2015 als Jugendleiterin und unterstützt tatkräftig das Jugendtraining. 

 

Wieder Zeit für Freunde

Und wie geht es nach der Abgabe der Prinzessinnen-Krone bei Hanna Danner weiter? »Schauen wir mal«, sagt sie, »auf jeden Fall habe ich jetzt auch wieder mehr Zeit, um mit meinen Freunden etwas zu unternehmen.« Auch will sich Danner in Zukunft verstärkt wieder ihrem Studium widmen. »Es war als Weinprinzessin nicht immer ganz einfach, alle Termine unter einen Hut zu bekommen.« Bereut habe sie ihren damaligen Entschluss, Durbacher Weinprinzessin zu werden, nie, betont Danner. »Es war eine super Zeit, die immer positiv in meinem Gedächtnis verwurzelt bleiben wird.« 
 

Die Stichworte für ihre Abschiedsrede, die sie Freitagabend bei der Eröffnung des 57. Durbacher Weinfests halten wird, hat sie jedenfalls schon parat. Sie freut sich, dass auch ihre Familie und viele Freunde und Nachbarn bei ihrer Amtsübergabe dabei sein werden. 
 

Das Durbacher Weinfest startet am Freitag um 19.30 Uhr mit dem weinhistorischen Umzug von der Winzergenossenschaft zum Festplatz. Dort wird zum ersten Mal auch Hanna Danners Nachfolgerin zu sehen sein. Die eigentliche Amtsübergabe und Krönung der neuen Durbacher Weinprinzessin findet dann auf der Weinfestbühne ab 20 Uhr statt.  

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